Unsere Jugend

Vor nunmehr 20 Jahren hat sich unser Verein entschlossen, seinen Aufgabenbereich um eine Kindergruppe zu erweitern. Mit vier Interessierten begann damals alles. Im Laufe der Jahre hatte diese Gruppe eine Spitze von 37 Kindern erreicht – im Schnitt aber bewegt(e) sich die Zahl zwischen 20 und 26.
Damit ist auch die Platzkapazität in unserem Spiellokal ausgeschöpft.
Unser Ziel – an dem sich bis heute nichts geändert hat – war und ist nicht in erster Linie »Spitzenspieler zu produzieren«, sondern im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West einen sozialen und damit Integrationsbeitrag zu leisten. Wenn dann mal einige Kinder »Potential« entwickeln, wird das vom Verein natürlich gefördert.

Erfolge

Den bisher größten Erfolg hatten wir 2010, als sich unsere U12-Mannschaft als Bezirksmeister für die Baden-Württembergische Meisterschaft qualifizierte; 2013 wurde unsere U10 Bezirksmeister und unsere U16 konnte sich 2011 über einen 2. Platz bei der Bezirksmeisterschaft freuen.
Bei den Einzelspieler(inne)n gibt/gab es Erfolge ausschließlich bei den Mädchen, wo eine Spielerin von einem badischen Spitzenverein wiederholt als Gastspielerin für die Deutsche Meisterschaft angefordert wurde, und zu Einsätzen in unserer 1. Mannschaft kam. Aktuell ist ein Mädchen in ihrer Altersklasse in Baden führend (Meister und Vizemeister in den beiden letzten Jahren), und damit immer bei Deutschen Meisterschaften vertreten.
Unsere aktuelle Kindermannschaft (Neu-Einsteiger) belegte in ihrer Klasse im Bezirk in dieser Saison den 3. Platz (wobei ein Spieler mit 17 Siegen aus 18 Partien besonders auf sich aufmerksam machte).

Training

Durch Neuzugänge ist es logisch, dass die Kinder über einen unterschiedlichen schachlichen Wissensstand verfügen. Deshalb sind die Kleinen auch in verschiedene Kenntnis-Gruppen eingeteilt, damit niemand über- oder unterfordert ist. Für die »Fortgeschrittenen« stehen Peter Sewarte und Jugendleiter Matthias Iacsa zur Verfügung; um die »Neuen« kümmert sich unser Vorsitzender Frank Schmidt.

Die Zeit, die uns mit den Jugendlichen zur Verfügung steht (freitags von 18.15-19.45 Uhr) ist in einen Theorie-Teil und freies Spielen – etwa hälftig – eingeteilt. So können sie das Erlernte auch gleich praktisch anwenden. 
Das vom Deutschen Schachbund herausgegebene Lehrbuch „Schach - Zug um Zug“ dient als Leitfaden zum Erlernen des Schachspiels. Daneben benutzen wir auch die holländische »Stappen-Methode«, die Zeitung »Jugendschach« und selbst ausgearbeitetes Trainingsmaterial.

Interesse?

Wenn ein Kind beginnt, sich für Schach zu interessieren, kann man nicht wissen, ob es die Ausdauer aufbringen wird, dem nicht ganz leicht zu erlernenden Spiel über einen längeren Zeitraum treu zu bleiben. Deswegen dürfen die »Kleinen« selbstverständlich zunächst unverbindlich bei uns vorbeischauen.
Sollte dann mal ein Kind feststellen, eigentlich ist Schach doch nicht das Richtige für mich, so ist das kein Beinbruch für den Schachklub. Es geht hier schließlich nicht um den Verein, sondern darum, dass Kinder – wenn sie etwas tun wollen – es auch gern tun.