Bürgerhaus Neckarstadt West, Vereinslokal des Schachklub Mannheim 1946 e.V.

Berichte SK Mannheim ◂ 1Ergebnisse

Glückliches Mannschaftsremis gegen die Drittvertretung der Rennstädter

SK Mannheim 46 I – SV Hockenheim III 4,0:4,0

Ein Bericht von Raimo Vollstädt.

Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die Drittvertretung des lokalen Schachbundesligisten, dessen Erste gleichauf mit Serienmeister Baden-Baden die Tabellenspitze der stärksten Schachliga der Welt ziert.

Die durchgängig stark besetzten Hockenheimer haben auch in der Bereichsliga noch Meisterschaftschancen, peilen sie doch den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga an. Und sie legten auch gleich furios los, als Peter Kilthau ein entscheidender Zentrumsbauer verloren ging und der Mannheimer vor den Trümmern seiner Stellung stand.
Es folgten zwei sichere Punkteteilungen von Rolf Simikin an Brett 8 und Dr. Tatiana Rubina an Brett 2.
Am Spitzenbrett hielt Dirk Eulberg gut mit, bevor er im Mittelspiel in einem kolossalen Blackout einzügig eine Leichtfigur einstellte. Somit erhöhte Hockenheim auf 3:1.
Mannheim konnte durch Hans Guggenheim wieder verkürzen, der seinen Angriff auf dem Königsflügel durchbrachte und entscheidend Material gewann. Im Anschluss vollzog Jana Basovskiy den Friedensschluss, sie konnte mit den weißen Steinen keinen Vorteil erlangen, und die nahende Zeitnot drohte.
Auch in den beiden verbleibenden Partien von Mourtada Kaadan und Raimo Vollstädt war bislang kein Mannheimer Sieg in Sicht. So offerierte der Hockenheimer Mannschaftsführer Manfred Werk in der vierten Stunde folgerichtig den Friedensschluss für beide Partien – doch damit wären die Mannheimer ohne Zählbares geblieben.
Mourtada konnte trotz aller Bemühungen nicht durchbrechen und so endete seine Partie schließlich durch dreimalige Zugwiederholung anfangs der fünften Stunde Remis – 3:4 für Hockenheim aus Mannheimer Sicht.
Raimo sprang seinem Gegner – der wohl zwischendurch mal einen Springer hätte einsammeln können – noch einmal von der Schippe. Durch eine geschickte Abwicklung sicherte er sich im Turmendspiel einen Freibauern, den er mit Schwarz bis auf die zweite Reihe vorschob. Unter Aufgabe desselben vergrößerte der Mannheimer Mannschaftsführer seinen materiellen Vorsprung auf zwei verbundene Freibauern, die jetzt nur noch der gegnerischen Grundreihe entgegenlaufen mussten. Das ließ sich der Hockenheimer jedoch nach über 5 Stunden Spielzeit nicht mehr zeigen.
4:4 also der Endstand zwischen Hockenheim III und Mannheim I – wie sagt man so schön: Ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Bereits in zwei Wochen steht der vorletzte Spieltag dieser Saison auf dem Programm, die Mannheimer gastieren bei SV Walldorf IV und haben dort klar die Favoritenrolle.

08.03.20, 19:00 von Christian Vetterolf

Mannheim wieder in der Spur – sicherer Sieg in Großsachsen

SK Großsachsen I - SK Mannheim 46 I 3,5:4,5

Ein Bericht von Raimo Vollstädt.

Heute kam es zu einer Premiere bei der Mannheimer Ersten. Die Kombination Mutter-Tochter, in Gestalt von Dr. Tatiana Rubina und Jana Basovksiy, haben wir ja schon länger. Da Tatiana an diesem Wochenende für die Karlsruher Schachfreunde in der Frauenbundesliga aktiv war, kamen mit Giorgi und Mikhail Giorgadze erstmals das Gespann Vater und Sohn zum Einsatz. Und sie machten ihre Sache wirklich gut, auch wenn es am Ende noch nicht zu Punkten reichte.
Doch der Reihe nach: Wieder einmal eröffnete Mourtada Kaadan den Mannheimer Siegesreigen. Mit den weißen Steinen brach er über die H-Linie in die Verteidigung des Großsachseners ein. Das kostete diesen schließlich Material und den Punkt.
Dann profitierte Peter Kilthau von einem Fehlgriff seines Gegners. Peter gabelte Turm und Dame des Großsachseners, dieser griff zum Turm. Hätte er seine Dame in Sicherheit gebracht, wären auch mit einer Qualität weniger noch große Angriffsmöglichkeiten verblieben. So war die Partie entschieden, Peters Gegenüber ließ sich sogar noch Matt setzen.
Fast zeitgleich endeten die Partien an den Brettern 7 und 8, die von Familie Giorgadze verwaltet wurden. Mikhail kam stark aus der Eröffnung, belagerte mit Weiß ebenfalls die H-Linie. Sein Turm befand sich bereits auf der 6. Reihe. Leider verpasste es Mikhail im Mittelspiel, seinen König auf die zweite Reihe zu manövrieren, um seinen Angriff mit dem zweiten Turm zu unterstützen. Das Geplänkel im Mittelspiel kosteten Mikhail zudem zu viel Bedenkzeit. Der Großsachsener befreite sich, und blies nun seinerseits zum Angriff. In Mikhails Zeitnot konnte er entscheidend in die weiße Stellung einbrechen und den vollen Punkt ergattern.
Auch bei Giorgi stand das Brett in Flammen. Beide Spieler überboten sich im Aufstellen von Drohungen: Materialgewinn, Matt – alles war möglich. Am Ende hatte der Großsachsener das glücklichere Ende, als Giorgis Figurenkoordination etwas zu sehr durcheinander geriet. Allerdings prüfen die Mannheimer hier noch eine Protestnote, da der Großsachsener Spieler während der Saison nachgemeldet wurde und daher nur auf Bezirksebene hätte eingesetzt werden dürfen.
Jana Basovskiy brachte die Mannheimer erneut in Führung – es war wohl der Tag der H-Linien-Angriffe. Nachdem Jana die Verteidigung des Großsachsener Königs bloßgelegt hatte, führte die Mannheimerin klug ihre weiteren Figuren in den Angriff. Durch eine Turmumgruppierung – auf die H-Linie – konnte ihr Gegenspieler Materialverlust nicht mehr vermeiden.
Das 4:2 aus Mannheimer Sicht besorgte Mannschaftsführer Raimo Vollstädt. Sein Gegner Mustafa Pitic ließ sich durch einen überhasteten 24. Zug einen Läufer fesseln, was dessen ersatzlosen Verlust zur Folge hatte. Das hielt den Großsachsener aber nicht davon ab, bis zum 55. Zug weiter zu spielen, auch wenn sich der materielle Vorteil von Raimo mittlerweile auf einen ganzen Turm vergrößert hatte. Erst als der Mannheimer auch noch die verbliebenen Bauern einsammelte - Turm + 2 Mehrbauern, zudem noch Freibauern – das war dann endlich zu viel für den Großsachsener.
Fehlte noch ein halber Punkt von den beiden Spitzenbrettern, das sollte machbar sein. Dirk Eulberg kam gut ins Mittelspiel, blieb aber nach einem Generalabtausch mit Springer und Läufer gegenüber dem Läuferpaar von Jasmin Pitic – ja, auch bei den Großsachsenern sitzen Vater und Sohn in einer Mannschaft am Brett – zurück. Und das Endspiel zelebrierte der Großsachsener Spitzenspieler wirklich äußerst perfekt – keine Chance für Dirk.
Bei Hans Guggenheim an Brett 2 hatte sich die Stellung mittlerweile dermaßen zementiert, dass der Remisschluss das logische Ende war. Hans war zunächst am Drücker, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Im Gegenteil, der Mannheimer Angriff verpuffte, und es war an Hans, sich umsichtig zu verteidigen. Das Geschehen konzentrierte sich auf das Zentrum, wo der Großsachsener auf der E-Linie einen Doppelbauern verwaltete. Selbst durchbrechen im Zentrum ging also nicht, dann wäre er auf diesem Doppelbauern sitzen geblieben. Und Hans musste nur mit seinen Figuren ein wenig lavieren, der halbe Punkt reichte ja zum Mannschaftssieg.
Alles in allem eine sehr gute Leistung des Teams, auch Familie Giogadze hat mich überzeugt. Das mit den Punkten klappt schon noch.
Damit schiebt sich die Erste des SK Mannheim wieder auf Tabellenplatz 3 der Bereichsliga, die vom SC Reilingen und Hockenheim 3 angeführt wird. Am nächsten Spieltag am 8. März empfängt der SK Mannheim die Drittvertretung des Bundesligisten aus der Rennstadt. Somit ist ein spannendes Match vorprogrammiert.

16.02.20, 18:22 von Christian Vetterolf

Mannheimer erwischen einen rabenschwarzen Tag

SK Mannheim 46 I – SC Ketsch  2,0:6,0

Ein Bericht von Raimo Vollstädt.

Wer das heutige Ergebnis der ersten Mannschaft des SK Mannheim gegen einen auf drei Positionen ersatzgeschwächten SC Ketsch richtig getippt hätte, dem wäre eine bombastische Quote sicher gewesen. Bei den Mannheimern wollte heute aber auch gar nichts zusammenlaufen.
Zunächst hatte Mourtada Kaadan wohl den Spieltermin vergessen und befand sich zur regulären Startzeit noch zu Hause. Eiligst mit dem Taxi herbeigerufen, schaffte er es gerade noch so in der Karenzzeit ans Brett. Dort saß er gerade 5 Minuten, als in die Stille des Spielsaals lautstark sein Mobiltelefon klingelte. Da war es auch schon wieder vorbei, außer Spesen nichts gewesen.
Peter Kilthau beließ es bei einem Kurzremis gegen seinen aufstrebenden jungen Gegenspieler. Dann gelang Ketsch ein wichtiger Doppelschlag.
Zunächst verlor Hans Guggenheim seine Partie, in der er eigentlich schon wie der sichere Sieger aussah. Mit flottem Spiel eroberte Hans eine Qualität, und drang mit seinem Turm bereits in die gegnerische Stellung ein. Zwei schlechte Züge, verbunden mit einer Springergabel des Ketschers, machten jedoch alle Bemühungen des Mannheimers zunichte.
Am ersten Brett hatte Dirk ebenfalls einen schlechten Tag. Sein Angriff verpuffte schnell, und Dirk verblieb mit offenem Königsflügel und seinem König schutzlos in der Brettmitte, leichte Beute für seinen starken Gegner.
Nach etwa zwei Stunden Spielzeit lagen wir also bereits 0,5:3,5 zurück. Und nach weiteren eineinhalb Stunden war die Mannheimer Niederlage auch schon besiegelt. Sowohl Jana Basovskiy als auch Dr. Tatiana Rubina kamen nicht über Punkteteilungen hinaus. Beide verfügten über optisch ansprechende Stellungen, Tatiana sogar über einen gesunden Mehrbauern, und beide konnten sich letztlich nicht den Dauerschachs ihrer Ketscher Gegenspieler erwehren.
Da passte es ins Bild des Tages, dass Mannschaftsführer Raimo Vollstädt im 40. Zug die Bedenkzeit überschritt. Gerade wollte Raimo zum finalen Königsangriff blasen, doch dank seines Blackouts wurde daraus nichts mehr.
Daraufhin stellte auch Matthias Iacsa in seinem Turmendspiel die letzten Gewinnbemühungen ein und einigte sich mit seiner Gegnerin auf Remis.
Mit dieser derben Niederlage fällt der SK Mannheim ins Mittelfeld der Tabelle zurück, und musste sogar die Ketscher an sich vorbeiziehen lassen.
Bereits in zwei Wochen findet die 6. Runde statt, der SK Mannheim wird in Großsachsen zu Gast sein.

02.02.20, 17:14 von Christian Vetterolf
Letzte Änderung: 02.02.20, 17:23 von Christian Vetterolf

VLK Lampertheim deutlich überfordert

VLK Lampertheim - SK Mannheim 46 I  1,5:6,5

Ein Bericht von Raimo Vollstädt.

Das Gastspiel in Lampertheim in der vierten Runde der Bereichsliga Nord I wurde der erwartet leichte Aufgalopp für die Mannheimer, zeigten sich doch insbesondere an den unteren Brettern teilweise überdeutliche nominelle Unterschiede zugunsten des Gastes.
Zunächst jedoch remisierte Jana Basovskiy, die eine Abtauschvariante wohl nicht ganz bis zum Ende durchrechnete, in leicht schlechterer Stellung. Wenig später endete ebenfalls die Partie von Mourtada Kaadan mit einer Punkteteilung. Nachdem der Mannheimer zwischenzeitlich eine Qualität ins Geschäft steckte, sich diese aber später wiederholte, verblieb ein reines Bauernendspiel.
Das dritte Remis des Tages ereignete sich am Spitzenbrett, wo Dirk Eulberg den starken Dr. Sessler egalisierte. Dies war auch das einzige Brett, an dem Lampertheim Wertungsvorteile besaß.
An den restlichen Brettern sollte es ausnahmslos Siege für die Mannheimer hageln. Den Punktereigen eröffnete Peter Kilthau, der in der Eröffnung einen Bauern ins Geschäft steckte, um sich die offene A-Linie zu sichern. Zudem verblieb sein Lampertheimer Gegenspieler mit dem König in der Mitte des Brettes. Als die Gelegenheit günstig war, zertrümmerte Peter mit seinem Springer die ohnehin schwachen Verteidigungslinien seines Gegners, und setzte dessen König bei noch ziemlich vollem Brett mit seinem zweiten Springer auf der 6. Reihe Matt.
Matthias Iacsa verbuchte den nächsten vollen Punkt. Sein Lampertheimer Gegner behandelte die Eröffnung bereits zweifelhaft, als er mit seinen Bauern am Königsflügel nach vorne stürmte, den eigenen König aber ungeschützt in der Brettmitte beließ. Ein völlig verunglückter Leichtfigurentausch kostete ihn zudem Material. Der Rest war für Matthias reine Technik.
Gegen den auch im hohen Alter immer noch überaus spielstarken Helmut Walter kam Tatiana Rubina letztlich zum Sieg. Lange sah die Partie ausgeglichen aus, und der Lampertheimer stellte einige Drohungen auf. Diese umschiffte Tatiana jedoch gekonnt und blies nun ihrerseits zum Mattangriff. Dieser wäre nur noch gegen die ersatzlose Herausgabe eines Läufers abwendbar gewesen.
Einen überaus entspannten Sonntag hatte der Mannheimer Mannschaftsführer Raimo Vollstädt, dessen Gegner bereits im 13. Zug einen Springer einstellte. Das hielt diesen jedoch nicht vom Weiterspielen ab, auch dann noch nicht, als sich der materielle Vorsprung auf einen ganzen Turm vergrößerte. Stattdessen überschritt er lieber im 34. Zug seine Bedenkzeit.
Die interessanteste Partie des Tages spielte Hans Guggenheim. Wechselseitige Drohungen auf den langen Diagonalen, ein schwarzer Freibauer, ein Mattangriff von Hans – die Partie bot einiges an Spannung. Das dreizügige Matt ließ der SK-Spieler in beidseitiger Zeitnot zwar aus, drohte nun aber selbst, sich eine zweite Dame aufs Brett zu holen. Da der Lampertheimer dies nicht mehr verhindern konnte, gab er die Partie verloren.
Damit festigte die Erste des SK Mannheim den dritten Tabellenplatz. In der 5. Runde am 2. Februar ist Tabellennachbar SC Ketsch im Bürgerhaus zu Gast. Hier bedarf es einer starken Leistung der Mannheimer, um die Punkte zu Hause einzufahren. Die Ketscher haben mit Yasin-Safa Öztürk (4 aus 4) und Florian Schrepp (3 aus 4) gleich zwei Spieler in der aktuellen Top 10 der Bereichsliga. Wobei der SK hier mit Raimo Vollstädt (4 aus 4) und Dr. Tatiana Rubina (3 aus 4) nicht nachsteht.

12.01.20, 18:24 von Christian Vetterolf

Hockenheimer Rumpftruppe verkauft sich teuer

SK Mannheim 46 I – SV Hockenheim IV 6:2
 
Ein Bericht von Raimo Vollstädt.
 
Zur dritten Runde der Bereichsliga Nord I reiste die Viertvertretung des Bundesligisten SV Hockenheim nur zu fünft an. So richtig Spannung wollte an diesem 1. Adventssonntag im Neckarstädter Bürgerhaus daher auch nie aufkommen.
Das etatmäßige 5. Brett der Mannheimer, Peter Kilthau, verspürte auch wenig Lust zum Schachspielen und machte seinen Platz für Jana Basovskiy frei. So kam am 8. Brett Linus Vollstädt zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison, auch wenn sich sein Beitrag auf die pure Anwesenheit beschränkte. Einen ebenfalls ruhigen Vormittag genossen Matthias Iacsa und Raimo Vollstädt.
Bereits nach zwei Stunden war es auch Jana, welche die Mannheimer Führung weiter ausbaute. Mit einem starken Zentrumsangriff brach sie in die zweite Reihe Ihres Gegenspielers ein, der daraufhin schnell aufgab.
Bereits wenig später war der Mannschaftssieg bereits im Trockenen, da Dr. Tatiana Rubina einen wahren Sturmlauf am Königsflügel initiierte. Der Hockenheimer konnte diesen durch Materialverlust nur noch verzögern, aber selbst das half ihm nicht.
An den anderen Brettern lief es aus Mannheimer Sicht leider nicht so überzeugend. Mourtada Kaadan an Brett 4 fraß zunächst einen Bauern, vernachlässigte dabei aber seine Entwicklung. Nach und nach arbeitete sich der Mannheimer zurück, und erlangte schließlich eine vorteilhafte Stellung. Dabei vergaß Mourtada jedoch völlig die Uhr, so dass er im 34. Zug die Bedenkzeit überschritt.
Hans Guggenheim an Brett 3 vermasselte mit Schwarz die Eröffnung völlig. Wenig später tanzten bereits die Türme des Hockenheimers auf der siebenten Reihe, die Niederlage schien nur noch eine Frage der Zeit. Durch einen simplen Bauernzug brachte Hans seinen Gegner dermaßen durcheinander – dieser sah gespenstische Mattdrohungen, die nie eingetroffen wären, so dass dieser mehr als eine Dreiviertelstunde in seine Antwort investierte. Mit 5 Minuten Bedenkzeit weit vor der erforderlichen Zugzahl der Zeitkontrolle flüchtete sich der Hockenheimer ins Dauerschach.
Am Spitzenbrett bekam es Dirk Eulberg mit dem gleichwertigen Jürgen May zu tun. In einer beiderseits taktisch angelegten Partie konnte keiner der Spieler deutlichen Vorteil erlangen. Dirk hätte zwar auf der D-Linie durchbrechen können, jedoch nur unter Aufgabe seines starken Läufers. Vorteil wäre fraglich gewesen, daher einigten sich die Spieler leistungsgerecht auf Unentschieden.
Damit überweihnachtet der SK Mannheim auf dem dritten Tabellenplatz, einen Punkt hinter Hockenheim III und zwei Punkte hinter dem noch verlustpunktfreien SC Reilingen. Am 12. Januar gastieren die Mannheimer bei Schlusslicht VLK Lampertheim. Und wir halten den Druck hoch – ein Sieg ist hier Pflicht.
01.12.19, 20:06 von Christian Vetterolf
Letzte Änderung: 01.12.19, 20:51 von Pascal Gerhardt