Berichte SK Mannheim 3 Ergebnisse

Sprachlosigkeit

8. Runde: Die guten Saisonleistungen wurden mit einem Schlag nutzlos!
Hockenheim 5 trat mit der zweitschwächsten Aufstellung in der bisherigen Saison an, hatte im Schnitt über 250 DWZ-Punkte weniger als wir (nur Christoph und Mikhail konnten gewinnen) - und dann gibt es eine 3:5-Niederlage als Ergebnis.
Unfassbar!
 
Ergänzend hierzu noch ein Bericht von Ralf Kissel:
Unsere 3. Mannschaft trat heute in, von der Papierform, guter Aufstellung bei Hockenheim 5 an. Wollten wir noch Aufstiegschancen in der Schlussrunde haben, musste gewonnen werden. Daraus wurde aber nichts und somit werden wir als Aufsteiger des Vorjahrs die Saison im Mittelfeld beenden.
Im Durchschnitt der Wertungszahlen ergab sich eine klare Favoritenstellung, aber heute war bei vielen von uns „ein Tag ohne“. Niklas und Axel hatten in der Eröffnung sehr riskant und schnell gespielt und das ging an den Brettern 5 und 6 recht schnell nach hinten los. Sehr weh tat dann die Niederlage von Adrian an Brett 8. Er gewann eine Qualität und zwei Bauern, vernachlässigte aber dafür die Entwicklung. In klar besserer Stellung ließ er sich dann Matt setzen und wir lagen mit 0:3 hinten. Weiterhin sehr erfreulich die Entwicklung bei Mikhail, der mit Weiß positionell sehr sauber, ruhig und angemessen langsam spielte und seine Gewinnstellung auch mit einigen Umwegen nach Hause brachte. Kurze Zeit später übersah aber Andreas an Brett 1 einen taktischen Trick und seine Stellung brach in sich zusammen. Christian hatte in der Eröffnung eine aktive und angenehme Stellung erreicht, die aber leider nur zum Remis führte, da sein Gegner absolut nichts riskierte. Christoph und Ralf bekamen es mit Schwarz mit Abtauschfranzosen zu tun. Ich spielte aktiv auf das Läuferpaar gegen Springerpaar mit offenen Turmlinien aber dafür ruinierter Bauernstellung, fand aber in besserer Stellung leider (wieder mal) nicht den Gewinnplan, bzw. rechnete zu ungenau. Auch hier nur Remis. Christoph gewann einen Bauern im Mittelspiel und gestaltete dann das Damenendspiel siegreich, was freilich an der Gesamtniederlage nichts mehr änderte.
In der Schlussrunde im Mai können wir jetzt ganz locker spielen und als Aufstieger ist ein Platz im Mittelfeld ja auch gar nicht so übel. In den letzten drei Runden ging uns etwas die Puste aus.
31.03.19, 15:40 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 31.03.19, 21:41 von Frank Schmidt

Platz an der Sonne verloren

7. Runde: Knappe Niederlage verringert Aufstiegschancen
Wir waren gut aber nicht unbedingt optimal aufgestellt - trotzdem begann der Mannschaftskampf gegen den SC Lampertheim verheißungsvoll. Mit den beiden Siegen an Brett 8 (Adrian) und Brett 7 (Frank) lief alles in die richtige Richtung. Danach kam es bei ausgeglichen Stellungen von Michael (Brett 6) und Niklas (Brett 4) zu Remis-Ergebnissen; und als nach einiger Zeit auch bei Christian (Brett 3) ein Remis vermerkt werden konnte stand es zwischenzeitlich 3½:1½ für uns. Den halben Punkt - um Lampertheim in der Tabelle auf Abstand zu halten - sollten wir doch noch holen!
Bei Karl (Brett 5) war allerdings ein Minus-Bauer vorhanden, Christoph (Brett 2) konnte aber in gedrückter Stellung die Niederlage letztendlich nicht verhindern. Nachdem sich an Brett 5 Fortuna entschieden hatte, Lampertheim zu helfen, ruhte unsere Hoffnung auf Andreas an Brett 1. Er kam aus einer schwer zu verteidigten Stellung wieder heraus und erreichte in etwa Ausgleich, was allerdings zu viel Zeit kostete, und er den 40. Zug nicht mehr in der erforderlichen Zeit schaffte.
So ging der Kampf leider verloren. Wir biegen nun als Dritter in die Zielgerade ein.
Betrachtet man die Spielansetzungen in den beiden letzten Runden, so ist aber noch nicht alles verloren! Spannend ist die Klasse aber auf alle Fälle - bis zum Schluss!

10.03.19, 19:46 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 13.03.19, 20:04 von Frank Schmidt

Klare Sache in Reilingen

6. Runde: Schnelle Vorentscheidung durch die Mittelachse
Die Vorgabe - wenn wir um den zweiten Aufstiegsplatz weiter im Rennen bleiben wollen - konnte nur ein Sieg sein. Und dann auch noch ein deutlicher, um bei den Brettpunkten gegenüber der Konkurrenz aufzuholen. Beides gelang uns.
Den Anfang machte Klaus (Brett 6), der uns mit druckvollem Angriffsschach und dem freundlichen Figureneinsteller seines Gegners den ersten Punkt holte. Der Jubel darüber war kaum verhallt, als Niklas (Brett 3) Gelegenheit bekam, mit Klaus die Freizeit zu genießen; er hatte die Partie ebenfalls schnell unter Kontrolle, und brachte seinen Angriff sicher durch. Dieses Tempo beibehaltend kam der dritte Punkt durch Karl (Brett 4) auf unser Konto. Das ging alles so schnell, dass ich keine Zeit fand, mir ein Bild darüber zu machen, was da im einzelnen alles passierte. Auf alle Fälle reihte sich danach auch Christian (Brett 2) in die Erfolgsphalanx ein. Nachdem ihm sein Gegner ein Remis anbot, lehnte Christian ab und sein Gegner gab auf. 4:0!
Normalerweise heißt es jetzt: das Remis im Mannschaftskampf haben wir sicher.
Das war uns am heutigen Spieltag aber keinen Gedanken wert. Obwohl: Der "Jubelrausch" wurde gebremst. An drei Brettern war kein Gewinn für uns zu erkennen. Aber unser Jüngster - Mikhail - (Brett 5) bewegte sich in einer sicheren Remisbreite, aus der er seinem Gegner Remis bot - was dieser beim aktuellen Zwischenstand natürlich ablehnte. Hätte er mal lieber nicht gemacht, denn kurz darauf stellte er den Turm ein und gab deshalb auf.
Nun wurde es langsam auch Zeit für Frank (Brett 7) seine inzwischen zum Gewinn ausgebaute Stellung mit einem vollen Punkt abzuschließen. Sein Angriff sah "furchteinflößend" aus - und war es auch! Ein Dame-Schach mit Springer-Gewinn (eine Figur mehr hatte er ohnehin schon) und Damen-Tausch erbrachte eine einzügige Matt-Drohung. Sein Gegner hatte aber die "Idee", wenigstens eine "so rumstehende Figur" einfach schlagen zu können; die Matt-Drohung konnte ihn nicht davon abhalten ... 6:0!
Damit - so schien es - mussten wir uns wohl zufrieden geben. Andreas (Brett 1) hatte zwei Minusbauern und dabei noch eine schwer zu verteidigende Bauernstellung. Der Ehrenpunkt für Reilingen.
Adrian (Brett 8) kämpfte mit einem Bauern weniger ums Remis, was ihm auch gelungen wäre (er holte sich den Bauern zurück), wenn sein Gegner nicht unbedingt den Mehrbauern zurückgewinnen wollte, und dabei seinen Turm auf eines der beiden Felder zog, wo er nichts zu suchen hatte - der Punkt ging somit an Adrian.
Damit gab es ein erhofftes (aber nicht unbedingt erwartetes) 7:1!
Es ist aber anzumerken, dass die Deutlichkeit des Ergebnisses durch die drei Figuren-Einsteller auf Reilinger Seite uns das Siegen leicht machte.

Um12.10 Uhr war alles vorbei.

17.02.19, 14:40 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 21.02.19, 11:06 von Frank Schmidt

Natürlich verloren ...

Aderlass war einfach zu groß! 
Das Ziel der Mannschaft war es, den "Platz an der Sonne" (als Aufsteiger) zu verteidigen. Dieser Traum platzte schon vor dem Kampf, und verflüchtigte sich ins Reich der Phantasie.
Mit einem "Enthauptungsschlag" gingen uns die ersten fünf Bretter verloren - zwei Spieler mussten in die Zweite und drei hatten aus privaten Gründen absagen müssen. Als dann auch noch drei Ergänzungsspieler absagten, blieb uns nur noch die Hoffnung, dass die 2. Mannschaft vom SC Ketsch unser Spiellokal nicht finden würde ... (verdammtes Navi-Zeitalter).
Schließlich brachten wir aber noch acht Spieler an die Bretter. An den Brettern 1-4 gab es lediglich ein Remis (Karl) - und in der hinteren Hälfte lief auch nicht alles nach Wunsch. Klaus (Brett 5) und Adrian (Brett 8) konnten ihre Partien wenigstens noch gewinnen, aber ich (Brett 7) konnte meine verpatzte Eröffnung zwar noch ausgleichen, aber zum Sieg reichte es nicht mehr (Remis).
Bei diesen drei Punkten blieb, es da Niklas, Arian, Mikhail und Michael heute nicht das Glück auf ihrer Seite hatten.
Der nächste Kampf am 17.02. bekommt eine große Bedeutung! 

27.01.19, 17:30 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 27.01.19, 17:30 von Frank Schmidt

Dritte Mannschaft glücklich 4:4 in Sandhofen

Ein Bericht von Ralf Kissel.
 
Wir traten heute als Tabellenführer mit 5:1 Punkten beim direkten Verfolger Waldhof/Sandhofen an,  der von der Papierform leicht favorisiert war. Mit dem 4:4 sind wir gut bedient und der Mannschaftskampf verlief reichlich kurios.
Noch normal das Remis von Christoph an Brett 1 mit Weiß gegen einen starken Gegner. Doch dann standen Mikhail und Niklas leider rasch deutlich schlechter, Michael Falter an Brett 8 sehr beengt und nur bei Ralf sah es sehr gut aus. So hagelte es Remisangebote von unseren Gegnern an unseren Schwarzbrettern 2, 4, und 6. Mikhail und Niklas fanden heute im Mittelspiel leider nicht die richtigen Züge und mussten bald aufgeben. Christian und Axel an den Brettern 2 und 4 waren zwar immer in der Remisbreite, aber mehr war da nicht drin. So lagen wir mit 1,5: 3,5 hinten. Michaels Gegner hatte sich aber im Angriff veropfert, Michael wusste genau, was er tat und wir konnten verkürzen. Karl Menches ließ seinen Gegner noch etwas zappeln, konnte dann aber den halben Punkt in ausgeglichener Stellung mitnehmen. Dies war vollkommen in Ordnung, denn Ralf hatte mittlerweile im Endspiel einen soliden Mehrbauern und einen unvertreibbaren Springer auf der 6. Reihe. Er spielte das dann technisch sauber in den Gewinnhafen und wir erreichten so ein glückliches 4:4.
Bereits in zwei Wochen trifft die 3. Mannschaft zu Hause auf die Schachfreunde von Ketsch 2. Mit 6:2 Punkten sind wir weiterhin ungeschlagen und es gibt keinen Grund, dass sich das ändert.
13.01.19, 17:06 von Christian Vetterolf
Letzte Änderung: 13.01.19, 17:07 von Christian Vetterolf