Berichte SK Mannheim 3 Ergebnisse

Klare Sache in Reilingen

6. Runde: Schnelle Vorentscheidung durch die Mittelachse
Die Vorgabe - wenn wir um den zweiten Aufstiegsplatz weiter im Rennen bleiben wollen - konnte nur ein Sieg sein. Und dann auch noch ein deutlicher, um bei den Brettpunkten gegenüber der Konkurrenz aufzuholen. Beides gelang uns.
Den Anfang machte Klaus (Brett 6), der uns mit druckvollem Angriffsschach und dem freundlichen Figureneinsteller seines Gegners den ersten Punkt holte. Der Jubel darüber war kaum verhallt, als Niklas (Brett 3) Gelegenheit bekam, mit Klaus die Freizeit zu genießen; er hatte die Partie ebenfalls schnell unter Kontrolle, und brachte seinen Angriff sicher durch. Dieses Tempo beibehaltend kam der dritte Punkt durch Karl (Brett 4) auf unser Konto. Das ging alles so schnell, dass ich keine Zeit fand, mir ein Bild darüber zu machen, was da im einzelnen alles passierte. Auf alle Fälle reihte sich danach auch Christian (Brett 2) in die Erfolgsphalanx ein. Nachdem ihm sein Gegner ein Remis anbot, lehnte Christian ab und sein Gegner gab auf. 4:0!
Normalerweise heißt es jetzt: das Remis im Mannschaftskampf haben wir sicher.
Das war uns am heutigen Spieltag aber keinen Gedanken wert. Obwohl: Der "Jubelrausch" wurde gebremst. An drei Brettern war kein Gewinn für uns zu erkennen. Aber unser Jüngster - Mikhail - (Brett 5) bewegte sich in einer sicheren Remisbreite, aus der er seinem Gegner Remis bot - was dieser beim aktuellen Zwischenstand natürlich ablehnte. Hätte er mal lieber nicht gemacht, denn kurz darauf stellte er den Turm ein und gab deshalb auf.
Nun wurde es langsam auch Zeit für Frank (Brett 7) seine inzwischen zum Gewinn ausgebaute Stellung mit einem vollen Punkt abzuschließen. Sein Angriff sah "furchteinflößend" aus - und war es auch! Ein Dame-Schach mit Springer-Gewinn (eine Figur mehr hatte er ohnehin schon) und Damen-Tausch erbrachte eine einzügige Matt-Drohung. Sein Gegner hatte aber die "Idee", wenigstens eine "so rumstehende Figur" einfach schlagen zu können; die Matt-Drohung konnte ihn nicht davon abhalten ... 6:0!
Damit - so schien es - mussten wir uns wohl zufrieden geben. Andreas (Brett 1) hatte zwei Minusbauern und dabei noch eine schwer zu verteidigende Bauernstellung. Der Ehrenpunkt für Reilingen.
Adrian (Brett 8) kämpfte mit einem Bauern weniger ums Remis, was ihm auch gelungen wäre (er holte sich den Bauern zurück), wenn sein Gegner nicht unbedingt den Mehrbauern zurückgewinnen wollte, und dabei seinen Turm auf das einzige Feld zog, wo er nichts zu suchen hatte - der Punkt ging somit an Adrian.
Damit gab es ein erhofftes (aber nicht unbedingt erwartetes) 7:1!
Es ist aber anzumerken, dass die Deutlichkeit des Ergebnisses durch die drei Figuren-Einsteller auf Reilinger Seite uns das Siegen leicht machte.

Um12.10 Uhr war alles vorbei.

17.02.19, 14:40 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 19.02.19, 09:46 von Frank Schmidt

Natürlich verloren ...

Aderlass war einfach zu groß! 
Das Ziel der Mannschaft war es, den "Platz an der Sonne" (als Aufsteiger) zu verteidigen. Dieser Traum platzte schon vor dem Kampf, und verflüchtigte sich ins Reich der Phantasie.
Mit einem "Enthauptungsschlag" gingen uns die ersten fünf Bretter verloren - zwei Spieler mussten in die Zweite und drei hatten aus privaten Gründen absagen müssen. Als dann auch noch drei Ergänzungsspieler absagten, blieb uns nur noch die Hoffnung, dass die 2. Mannschaft vom SC Ketsch unser Spiellokal nicht finden würde ... (verdammtes Navi-Zeitalter).
Schließlich brachten wir aber noch acht Spieler an die Bretter. An den Brettern 1-4 gab es lediglich ein Remis (Karl) - und in der hinteren Hälfte lief auch nicht alles nach Wunsch. Klaus (Brett 5) und Adrian (Brett 8) konnten ihre Partien wenigstens noch gewinnen, aber ich (Brett 7) konnte meine verpatzte Eröffnung zwar noch ausgleichen, aber zum Sieg reichte es nicht mehr (Remis).
Bei diesen drei Punkten blieb, es da Niklas, Arian, Mikhail und Michael heute nicht das Glück auf ihrer Seite hatten.
Der nächste Kampf am 17.02. bekommt eine große Bedeutung! 

27.01.19, 17:30 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 27.01.19, 17:30 von Frank Schmidt

Dritte Mannschaft glücklich 4:4 in Sandhofen

Ein Bericht von Ralf Kissel.
 
Wir traten heute als Tabellenführer mit 5:1 Punkten beim direkten Verfolger Waldhof/Sandhofen an,  der von der Papierform leicht favorisiert war. Mit dem 4:4 sind wir gut bedient und der Mannschaftskampf verlief reichlich kurios.
Noch normal das Remis von Christoph an Brett 1 mit Weiß gegen einen starken Gegner. Doch dann standen Mikhail und Niklas leider rasch deutlich schlechter, Michael Falter an Brett 8 sehr beengt und nur bei Ralf sah es sehr gut aus. So hagelte es Remisangebote von unseren Gegnern an unseren Schwarzbrettern 2, 4, und 6. Mikhail und Niklas fanden heute im Mittelspiel leider nicht die richtigen Züge und mussten bald aufgeben. Christian und Axel an den Brettern 2 und 4 waren zwar immer in der Remisbreite, aber mehr war da nicht drin. So lagen wir mit 1,5: 3,5 hinten. Michaels Gegner hatte sich aber im Angriff veropfert, Michael wusste genau, was er tat und wir konnten verkürzen. Karl Menches ließ seinen Gegner noch etwas zappeln, konnte dann aber den halben Punkt in ausgeglichener Stellung mitnehmen. Dies war vollkommen in Ordnung, denn Ralf hatte mittlerweile im Endspiel einen soliden Mehrbauern und einen unvertreibbaren Springer auf der 6. Reihe. Er spielte das dann technisch sauber in den Gewinnhafen und wir erreichten so ein glückliches 4:4.
Bereits in zwei Wochen trifft die 3. Mannschaft zu Hause auf die Schachfreunde von Ketsch 2. Mit 6:2 Punkten sind wir weiterhin ungeschlagen und es gibt keinen Grund, dass sich das ändert.
13.01.19, 17:06 von Christian Vetterolf
Letzte Änderung: 13.01.19, 17:07 von Christian Vetterolf

Mit 4:4 in die Herbstmeisterschaft – Jugendliche überzeugen

Ein Bericht von Ralf Kissel.
 
Auch nach dem dritten Spieltag bleibt unsere 3. Mannschaft als Aufsteiger weiterhin ungeschlagen. Mit 5:1 Punkten gehen wir sogar als Herbstmeister ins neue Jahr, gefolgt von mehreren Mannschaften mit 4:2.
Beim heutigen Kampf gegen Feudenheim geht das 4:4 in Ordnung. Unsere Gäste konnten nur zu siebt antreten, sodass Adrian leider nicht ans Brett durfte. Christians Gegner an Brett 1 bot schon nach wenigen Zügen Remis an, was mit Schwarz auch angenommen wurde. Weiterhin in sehr guter Form Klaus Overhoff, der den zweiten Mannschaftspunkt mit Schwarz in Folge beisteuern konnte. Im Doppelturmendspiel gewann er einen Bauern und führte die Partie sicher zum Sieg. Mikhail ließ  sich durch materielles Ungleichgewicht nicht aus der Ruhe bringen und lockte seinen Gegner in eine Springergabel. So konnte er die Dame abkassieren und unseren Vorsprung ausbauen. Auch hier der zweite Sieg in Folge. Arian agierte an Brett 5 mit Schwarz sehr umsichtig und war immer in der Remisbreite. So führten wir mit 4:1. Dann gelang aber nicht mehr viel. Axel geriet durch die versäumte Rochade schon in der Eröffnung schwer unter Druck, konnte Materialverlust nicht verhindern und musste trotz zäher Verteidigung aufgeben. Karl kam an Brett 4 recht gut aus der Eröffnung, unterschätze aber einen Freibauern seines Gegners und dessen Königsangriff. Die Stellung war leider nicht zu halten. Ralf bekam es mit dem besten Feudenheimer, dem Schachroutinier Friedrich Metzger zu tun. Er baute sich mit Weiß zu ambitionslos auf. Sein Gegner verstand das Mittelspiel besser und Ralf musste eine Figur für zwei Bauern geben. Danach spielte unser Gast die Partie auf beeindruckende Weise sicher nach Hause.
Als Aufsteiger ist der Abstieg im Prinzip fast schon vermieden und unsere beiden Jugendspieler bringen sich sehr gut ein. Am 13.1. treten wir beim direkten Verfolger Sandhofen-Waldhof an. Das Gefühl der Gejagte zu sein, ist erfreulich angenehm.
02.12.18, 17:12 von Christian Vetterolf

Tabellenführung verteidigt

3. Runde: Schach ist nicht Fußball ...
... sonst wäre der Mannschaftskampf schon kurz nach der Halbzeit gewonnen gewesen.
Nach fünf Partien führten wir 4:1. Nach dem 1:0 durch "kampflos" an Brett 8 gab es eine friedliche und wirklich sehr schnelle Übereinkunft an Brett 1 (Stichwort "Cordoba"). Auf diesen Vorsprung kann man sich aber nicht ausruhen; so setzte Mikhail einen "ausgespielten" Konter zum 2½:½ in die Maschen. Klaus erspähte einen Stellungsfehler in der weißen "Mauer", den er nicht nur zum Bauerngewinn ausnutzte, sondern mit einem Turmverdopplungssteilpass auf der e-Linie "hinter die gegnerische Abwehr" kam. 3½:½! Das Mannschaftsremis sicherte Arian in ausgeglichener Stellung mit einem Remis-Gebot (das vom Gegner angenommen wurde). 4:1!
Und dann "kam der Regen" - an den drei verbliebenen Brettern schwammen uns nach und nach die Felle davon. Feudenheim konnte noch zum Endstand von 4:4 in der Nachspielzeit ausgleichen.
Man konnte plötzlich nachfühlen, wie sich der FC Bayern gegen Fortuna Düsseldorf gefühlt haben musste ....

02.12.18, 17:12 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 03.12.18, 09:52 von Frank Schmidt